Beim 1. Wertungsspiel »sehr gut« erreicht

Main-Echo, 09. Juli 2003

Sulzbach. Das Jugendblasorchester Sulzbach nahm am Bundesbezirksmusikfest in Volkach erstmals an einem Wertungsspielen in der Anfängerstufe teil und erreichte auf Anhieb das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen«. Das ist für ein Orchester, das erst seit eineinhalb Jahren zusammenspielt und zum ersten Mal an solch einem Wertungsspielen teilnahm, eine beachtliche Leistung. Das fand auch der Bayerische Rundfunk: Am Sonntag gab es in der Frankenschau einen Beitrag über das Musikfest, wobei das Sulzbacher Jugendblasorchester als Beispiel für die großartige Jugendarbeit im Nordbayerischen Musikbund gezeigt wurde.

Auch das Symphonische Blasorchester des Musikvereins Sulzbach trat beim Wertungsspielen in der Oberstufe an und erreichte ebenfalls das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen«.

Voller Spielfreude, Präzision und Brillanz

Nordbayerisches Jugendblasorchester bot Musik vom Feinsten

Main-Echo, 24. Juni 2003

Anm. des Webmasters: Es folgt ein Bericht über das am 22. Juni 2003 in Sulzbach stattgefundene Konzert des Nordbayerische Jugendblasorchester. Dieses wurde vom Musikverein Sulzbach anlässlich seines 80-jährigen Jubiläums initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Kulturausschuss des Marktgemeinde Sulzbach veranstaltet. Der Musikverein Sulzbach ist besonders stolz auf die Tatsache, dass seit Gründung dieser Formation immer auch Musiker aus unseren eigenen Reihen in diesem Orchester vertreten waren (bei diesem Konzert nahm z. B. unsere Maria Rehse an der Klarinette teil). Der nachfolgende Bericht erschien auch in einer modifizierten Version in der Juli-Ausgabe der Bayerischen Blasmusik.

Sulzbach. Am Sonntagabend stimmte einfach alles in der Main-Spessart-Halle in Sulzbach. Die mehr als 60 jungen Musiker des Nordbayerischen Jugendblasorchesters ließen von Anfang an erkennen, dass sie mit großer Spielfreude und beeindruckender Harmonie ihr Programm in Angriff nehmen wollten. Erstaunlich, dass fast die Hälfte des Orchesters aus jungen Frauen besteht, zugleich ein Beleg für die gute Nachwuchsarbeit in den Musikvereinen und dass der Nordbayerische Musikbund mit seinem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg ist. Der Dirigent und Leiter des Orchesters, Ernst Oestreicher, verkörpert diesen guten Ansatz geradezu.

Dass die jungen Künstler aus zahlreichen Musikvereinen zwischen der Oberpfalz und dem Untermain kommen, war nur an der Kleidung zu erkennen, die Harmonie im Orchester ließ auf ein langes Zusammenspiel schließen, so stimmig waren die Einsätze, so flüssig die Übergänge und so exakt die Reaktionen auf das zwar temperamentvolle, aber immer klare und nie der Selbstdarstellung verpflichtete Dirigieren Oestreichers.

Anspruchsvoll – auch für die Zuhörer – das Programm des ersten Teils: Sehr differenziert, mit kraftvollen Akzenten und einer fast sieghaften Aufgipfelung am Ende Hindemiths Marsch aus den »Symphonischen Metamorphosen« aus dem Jahr 1944. Ein Höhepunkt: Das Concertino für Marimbaphon und Blasorchester, ein dreisätziges Werk, das temperamentvoll begann und in dem das Marimbaphon – brillant gespielt von Wolfgang Schniske – mal dominierte, mal eine eher dienende Funktion einnahm. Eingeleitet von Querflöte und Oboe folgte der eher meditative zweite Satz, in dem Schniske einen eleganten Klangteppich ausbreitete, auf dem sich die Instrumente entfalten konnten. Ganz rasant und beeindruckend virtuos dann der dritte Satz, eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit für den technisch perfekten und ausdrucksstarken Solisten, der zu Recht vom ganzen Orchester Beifall erhielt.

Landsknecht-Klänge
Mit »Pauken und Trompeten« begann Bertold Hummels »Finale Concertante«, der letzte Satz mit einem eher rauen Ton. Nicht von ungefähr verarbeitete der Würzburger Komponist in diesem Satz ein altes Landsknechtlied. Vor der Pause dann noch anspruchsvolle Programmmusik und Stimmungsmalerei: »Stormworks« des Italoamerikaners Stephen Melillo. Die Musiker beherrschten die filigrane Instrumentierung perfekt, zeigten große Präzision bei den oft schwierigen Einsätzen und gestalteten die Dynamik stimmig aus.

Nach der Pause bewiesen die jungen Künstler, was man aus eher populären Kompositionen machen kann. In Johan des Meijs Satz aus der Sinfonie »Der Herr der Ringe« hörte man Gandalfs Schimmel leibhaftig über die Bühne galoppieren. Das »Nessun dorma« (Keiner schlafe!) von Giacomo Puccini aus »Turandot« begeisterte mit seinem feierlichen Ton, der nie pathetisch oder süßlich wirkte, und Dimitri Schostakowitschs »Jazz suite 2« riss die Zuhörer mit ihrem überschäumenden Temperament und der technischen Brillanz des Vortrags zu wahren Beifallsstürmen hin.

Dann folgte der Höhepunkt: ein gut 15-minütiges Medley aus dem Musical »Phantom der Oper« in der genialen Bearbeitung von Johan de Meij. Die Themen wanderten elegant durch die Instrumente, und die Übergänge wiesen keine Bruchstelle auf. Mit »Hard to say I’m sorry« und einem schönen Saxofon-Solo endete das Programm. Wer die jungen Künstler und ihren Leiter Ernst Oestreicher gehört hat, traut ihnen noch eine Menge mehr zu!

Heinz Linduschka

Aschenputtel mit dem besonderen Reiz

Jugendblasorchester von Sulzbach und Unterpleichfeld begeisterten die Zuhörer

Main-Echo, 06. Mai 2003

Sulzbach. Die Aula der Volksschule wurde am Sonntagnachmittag gleichermaßen kleine Konzerthalle und Märchenstube. In einer »konzertierten Aktion« legten das Jugendblasorchester Sulzbach sowie das Jugendblasorchester Unterpleichfeld (bei Würzburg) Zeugnis ihrer musikalischen Vielfalt und Fertigkeiten ab.

Hermann Seitz (rechts auf der Bühne), »Märchenonkel« und zugleich Vorsitzender des Musikvereins Edelweiß, erzählt am Sonntagnachmittag in der Aula der Volksschule die Geschichte vom armen Aschenputtel bis hin zur Gemahlin des jungen Königssohnes, musikalisch untermalt vom Jugendblasorchester Sulzbach.   Foto: Gesierich
Hermann Seitz (rechts auf der Bühne), »Märchenonkel« und zugleich Vorsitzender des Musikvereins Edelweiß, erzählt am Sonntagnachmittag in der Aula der Volksschule die Geschichte vom armen Aschenputtel bis hin zur Gemahlin des jungen Königssohnes, musikalisch untermalt vom Jugendblasorchester Sulzbach.
Foto: Gesierich

Eingebettet in den ersten Abschnitt, den die Sulzbacher Jungmusiker bestritten, war die musikalische Darbietung des Märchens »Cinderella«, frei nach dem Grimm’schen Klassiker »Aschenputtel« mit der Musik von Kees Vlak. Hermann Seitz, Vorsitzender des Musikvereins Edelweiß, schlüpfte in die Rolle des »Märchenonkels«. In seine Erzählung ließ er lokale Sulzbacher Gegebenheiten einfließen, die der Geschichte einen zusätzlichen Reiz verliehen. Um die Musik »anschaulicher« zu gestalten, hatten Anna-Lena Höcker und Steffi Ullrich die wichtigsten Stationen des Märchens in großen Bildern festgehalten. Eröffnet wurde der musikalische Märchen-Nachmittag mit der Ballade »Irish Dream« von Kurt Gäble, in der die sanfte und idyllische Stimmung auf der grünen Insel dargestellt wurde. Es folgte »Das Phantom der Oper« von Andrew Lloyd Webber, eine Liebesgeschichte zwischen einem entstellten Mann, dem Phantom, und der hübschen Sängerin Christine.

Den Sulzbacher Jungmusikern auf den Leib geschneidert hatte Winfried Rehse in einer Bearbeitung das traditionelle Gospel »Oh, when the Saints«. »Star Wars« von John Williams war unter Leitung der Nachwuchsdirigentin Anna-Lena Höcker zu hören. Es folgten »The Final Countdown« von Joey Tempest – an der Trompete Caroline Fries, Julian Höcker, Annika Richter, Alexander Sommer und Adrian Streun – sowie »Sun Calypso« von Luigi di Ghisallo.

Die Gäste aus Unterpleichfeld übernahmen die Gestaltung des weiteren Nachmittags. Begonnen wurde mit »Slovenia«, einer symphonischen Ouvertüre von Alfred Bösendorfer. Mit den Klangfarben des symphonischen Blasorchesters wurde im Stück »Emotionen« von Kurt Gäble Gefühlen wie Geborgenheit, Glück, Liebe und Hoffnung Ausdruck verliehen. Um die Zirkusgäste zu erheitern, spielte der Clown schwungvolle »Erinnerungen an Zirkus Renz« (Solist am Xylophon Christian Hornschuh). »Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt!« Dieses Zitat ist wie der Film Forrest Gump innerhalb kurzer Zeit zum Klassiker geworden. Mit der »Forrest Gump Suite« von Alan Silvestri klang ein musikalisch vielseitiger Nachmittag aus.

-helge-

Grandioses Konzert zum 80. Jubiläum

Bayerische Blasmusik, April 2003

Musikverein Sulzbach: Ein grandioses Jubiläumskonzert gaben die Musiker/innen aus Sulzbach im 80. Jahr des Bestehens ihres Vereins »Edelweiß«. Einen gelungenen Einstieg erwischten die 31 jungen Leute des Jugendblasorchesters unter Winfried Rehse mit »The Final Countdown« und »Irish Dream« von Kurt Gäble.

Das sinfonische Blasorchester stellte Originalwerke aus Europa in den Mittelpunkt. Der Marsch »Seventeen come Sunday« des Briten Ralph Vaughan Williams lief locker und leicht durch die verschiedenen Register des Orchesters. Bereits hier war es deutlich zu hören, was den Reiz der sinfonischen Sulzbacher Blasmusik ausmacht: ein variabel besetzter Holzsatz, der erheblichen Anteil am weichen Gesamtklang hat, unterstützt von Blechbläsern, die effektvoll in den Stücken hervortreten, und ein Schlagwerk, das nicht nur mit Pauken und Stabspiel interessante Akzente setzen kann.

Weiter ging es mit der »Casual Suite in Es« des Sarden Lorenzo Pusceddu, dem »Mährischen Tanz Nr. 7« von František Mañas, »Greek Folk Song Suite« von Franco Cesarini und »Brookshire Suite« von James Barnes.

Aus der Unterhaltungsmusik erklangen mit »James Bond 007« und »Moment for Morricone« Bearbeitungen von Johan de Meij sowie das Medley »The Beauty and the Beast« und die Ballade »The Circle of Life« aus dem Film »König der Löwen« mit der Musik von Elton John. Den Abschluss bildete das Solo »Drei fidele Klarinetten« (Walter Franz) mit Lisa Mühleck, Maria Rehse und Anke Waßmer.

tg

Musiker verwöhnten ihre 500 Zuhörer

Jubiläumskonzert ein schönes Geschenk zum 80-jährigen Vereinsbestehen

Main-Echo, 02. April 2003

Sulzbach. Die Blasmusik am Untermain hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Ein Beispiel dafür: der Musikverein »Edelweiß« Sulzbach, der am Sonntag ein grandioses Jubiläumskonzert in der Main-Spessart-Halle geboten hat. Hier stimmte einfach alles: Ein ausverkauftes Haus, die farbenfrohe Dekoration, und die Musik der Nachwuchsbläser sowie des Symphonischen Blasorchesters begeisterten die rund 500 Konzertfreunde mehr als zwei Stunden lang.

Einen gelungenen Auftakt erwischten die 31 jungen Leute des Jugendblasorchesters. Dirigent Winfried Rehse hatte – dem Leistungsstand entsprechend – zwei nicht allzu schwierige Stücke mit den Kindern einstudiert. Es war schon beachtlich, wie dynamisch und schwungvoll der Rock-Titel »The Final Countdown« der Gruppe »Europe« dargeboten wurde und wie das originale Blasmusikwerk »Irish Dream« (Kurt Gäble) den Reiz der grünen Insel in ruhigen, sinnlichen Tönen beschrieb.

Mit einer solch begeisterungsfähigen Jugend ist es möglich, ein Symphonisches Blasorchester aufzubauen, das dann an der Reihe war. Im ersten Teil standen Originalwerke aus verschiedenen Ländern Europas auf dem Programm. Es waren allesamt schöne Beispiele für Folklore-Musik, die den hohen Leistungsstand des Sulzbacher Orchesters belegen sollten.

Zunächst war da der Marsch »Seventeen come Sunday« aus der Feder des Briten Ralph Vaughan Williams. Das Stück stammt aus der »English Folk Song Suite«, die mittlerweile zu den Standardwerken großer Blasorchester geworden ist. Zum Freispielen war der Marsch genau richtig: Mit flottem Tempo ausgestattet, mit einer schönen Melodie versehen, lief das Stück locker und leicht durch die verschiedenen Register des Orchesters. Bereits hier war es deutlich zu hören, was den Reiz der Symphonischen Sulzbacher Blasmusik ausmacht: ein variabel besetzter Holzsatz, der erheblichen Anteil am weichen Gesamtklang hat, unterstützt von Blechbläsern, die effektvoll in den Stücken hervortreten und ein Schlagwerk, das nicht nur mit Pauken und Stabspiel interessante Akzente setzen kann.

Weiter ging die musikalische Rundreise mit der »Casual Suite in Es« des Südtirolers Lorenzo Pusceddu (Anm. des Webmasters: Hier hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, denn Herr Pusceddu kommt von Sardinien). Das Werk belegt mit seiner Vielfältigkeit von kraftvoll über lieblich bis hin zu tänzerisch, dass Symphonische Musik auf keinen Fall langatmig und schwer durchschaubar sein muss. Genauso galt dies für den »Mährischen Tanz Nr. 7« von Frantisek Manas, den die Sulzbacher originalgetreu mit effektvollen Wechseln in Rhythmik, Dynamik und Tempo intonierten.

Ins Schwärmen kam Moderator Dietmar Rehse, als er die »Greek Folk Song Suite« von Franco Cesarini ankündigte. Er hatte Recht: Es war das wohl eindrucksvollste Werk des gesamten Abends – nahezu zehn Minuten spannungsgeladene Musik, hervorragend vorbereitet vom Dirigenten Winfried Rehse. Äußerst konzentriert wurde der diffizile 7/8-Takt im Eingangssatz gemeistert, fast geheimnisvoll das »Stu Psiloriti« mit interessantem Xylophon und schließlich der mitreißende Teil »Vasilikos tha jino«, der im Stile eines Sirtaki komponiert war. Wiederum gelungen, allerdings nicht so gehaltvoll wie die Werke davor: die »Brookshire Suite« von James Barnes.

Dann waren schöne Beispiele aus der Unterhaltungsmusik an der Reihe. Hier sind zunächst einmal die prächtigen Bearbeitungen von Johan de Meij zu nennen. »James Bond 007« und »Moment for Morricone« gehören wegen ihrer faszinierenden Melodien und des gelungenen Arrangements bei vielen Blaskapellen zu den Lieblingswerken. In Sulzbach wurden die Stücke nicht nur einfach »heruntergespielt«; Winfried Rehse hat mit seinen Musikern die gegensätzlichen Stimmungslagen der Stücke vorbildlich herausgearbeitet. Aggressive Töne werden so im Stück über den Geheimagenten mit den ruhigen Passsagen kontrastvoll verbunden, bei den Westernmelodien wird besonderer Wert auf die Gegensätzlichkeit von rasant und bedrohlich zu leise und geruhsam gelegt. Dies galt auch für das Medley »The Beauty and the Beast« und der Ballade »The Circle of Life« aus dem Film »König der Löwen« mit der Musik von Elton John.

Die Sulzbacher schafften stets den gekonnten Wechsel zwischen Spannung und Entspannung – schließlich auch beim Solo »Drei fidele Klarinetten« (Walter Franz) mit Lisa Mühleck, Maria Rehse und Anke Waßmer. Das Publikum bedankte sich mit nicht enden wollendem Applaus für die brillante Leistung, mit der sich die Musiker wohl das schönste Geschenk zum 80. Geburtstag des Vereins bereitet haben.

Thomas Grein

Neuer Vorstand unter Hermann Seitz

Bayerische Blasmusik, Februar 2003

Musikverein Edelweiß Sulzbach: Bei der Jahresversammlung des Musikvereins Edelweiß Sulzbach haben sich personelle Veränderungen im Vorstand ergeben. Vorstand und Ausschuss des Musikvereins Edelweiß Sulzbach setzen sich nun wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender ist Hermann Seitz, 2. Vorsitzender Werner Dölger, 3. Vorsitzender Markus Rehse, Kassierer Markus Kinz, Schriftführerin Maria Rehse, Dirigent Winfried Rehse. Ausschussmitglieder sind Bernhard Baron (Anm. des Webmasters: Hier handelt es sich natürlich um unseren „Bernward“ und nicht „Bernhard“), Herbert Brauner, Christiane Fries, Wolfgang Gado, Albert Hein, Dietmar Rehse, Edwin Rüd und Alfred Sommer.

Neues Führungsteam gibt den Ton an

Jahresversammlung des Musikvereins »Edelweiß« – Hermann Seitz Vorsitzender

Main-Echo, 21. Januar 2003

Sulzbach. Der Musikverein »Edelweiß« Sulzbach hat für die nächsten drei Jahre ein neues Führungsteam. Das Ergebnis der Wahl während der Jahresversammlung am Samstag: 1.Vorsitzender Hermann Seitz, Vertreter Werner Dölger und Markus Rehse.

Als Kassenwart fungiert Markus Kinz; Schriftführerin ist Maria Rehse; Ausschussmitglieder: Bernward Baron, Herbert Brauner, Wolfgang Gado, Albert Hein, Dietmar Rehse, Edwin Rüth, Alfred Sommer und Christiane Fries (für den neu geschaffenen Elternbeirat); zu Kassenprüfern wurden Harald Höcker und Werner Schwarzkopf bestellt. Der neue Vorsitzende Seitz hielt für scheidende Vorstandsmitglieder Präsente bereit.

Im vergangenen Jahr hat der Verein nach Worten des bisherigen Vorsitzenden Andreas Reis 20 Mitglieder aufgenommen; es habe zwei Austritte gegeben. Im November habe sich ein Elternbeirat formiert, der bei der Organisation von Terminen hilft.

Reis nannte Zahlen: 2002 gab es 48 Proben, 21 Ständchen, acht Kirchen- und zwei Gemeindetermine sowie 16 musikalische Auftritte. Insgesamt sei man auf 118 musikalische Einsätze sowie auf 13 Ausschusssitzungen gekommen. Die aktuell 334 Mitglieder teilen sich laut Reis auf in 219 fördernde sowie 115 aktive Mitglieder, wovon 52 im Stamm-, 29 im Jugend- und acht im Schülerorchester mitwirken; 26 Jugendliche befinden sich in Ausbildung. 38 der 334 Mitglieder hatten an der Jahresversammlung teilgenommen.

Als besonderen Höhepunkt stellte Reis den Besuch des französischen Patenvereins »Zarpai Banda« im April heraus. Für 2004 liege eine Einladung nach Frankreich vor.

Mit Blick auf die Dirigenten- und Jugendarbeit hob der Vorsitzende neben Dietmar besonders Winfried Rehse hervor. Ein besonderer Dank ging an Florian Bieber mit der Blechbläserjugend, an Anna-Lena Höcker (Holzbläserjugend) sowie an Christian Kipplinger, der drei Gruppen leitet, und an Stephanie Ullrich mit dem Blockflötenensemble.

Heuer feiert der Verein sein 80-jähriges Bestehen. Unter anderem gibt es am 30. März in der Main-Spessart-Halle ein Jubiläumskonzert.

Mehr Organisieren als dirigieren
»Der Schwerpunkt liegt weniger im Dirigieren als im Organisieren«. Mit diesen Worten leitete Winfried Rehse seinen Dirigentenbericht ein. Er stellte heraus, dass alle zurzeit im Musikverein unterrichteten 88 Jugendlichen termin- und leistungsgerecht gefördert werden müssten. Das schlage mit 61 Wochenstunden an Instrumentalunterricht zu Buche. Hinzu kämen Teilnahmen an Fortbildungskursen. So nehmen laut Dirigent zum Beispiel Anna-Lena Höcker und Maria Rehse an einem Dirigentenlehrgang teil.

Die Leistungsprüfung »D1« (Bronze) haben abgeschlossen: Sabine Eisenträger, Fabian und Lukas Kunkel, Alexander und Michael Sommer sowie David Seitz; »D2« (Silber) schafften Vera Kloss und Lisa Mühleck. Auf des Dirigenten Wunschliste steht zu besetzendes »Edelholz« wie Fagott, Oboe oder Bassklarinette.

EDV erleichtert Buchhaltung
Der Bericht des Kassenwarts Werner Dölger gab zu keinen Misstönen Anlass. Er verwies unter anderem auf die EDV-gestützte Buchhaltung als wesentliche Erleichterung. Jugendvertreterin Alexandra Schäfer sprach von vielfältigen Aktionen während des vergangenen Jahres.

»Der Musikverein Edelweiß gehört als einer der Kulturträger zu den stärksten Vereinen unserer Gemeinde«, sagte Bürgermeister Hermann Spinnler. Besonderen Dank richtete er an den Dirigenten für dessen Bemühungen im Rahmen der Jugendausbildung. Spinnler hob das gute Verhältnis zwischen Verein und Gemeinde heraus und sicherte die Unterstützung durch den Markt Sulzbach zu. Adolf Eisenträger stellte den Antrag »auf einen schönen Vereinsausflug ohne musikalische Verpflichtungen«. Damit fand er großen Anklang.

helge

Der sportliche Erfolg hat viele Väter: Fleiß, Talent, Teamgeist und Siegeswillen

17. Ehrenabend: Langjährige Vereinsaktive und treue Blutspender ausgezeichnet

Main-Echo, 13. Januar 2003

Sulzbach. 34 erfolgreiche Sportler wurden beim Ehrenabend der Marktgemeinde am Freitag im Saal der Braunwarthsmühle ausgezeichnet. Bürgermeister Hermann Spinnler würdigte in diesem Rahmen auch die Verdienste von acht über 65 Jahre alten Vereinsaktiven. Geehrt wurden zudem 14 Blutspender die bereits zwischen 25 und 100 Mal zum Aderlass gingen und so Mitmenschen in Not halfen.

[Hier folgt eine Beschreibung des Ehrenabends, bis zum Ende das »Stundenquartett« des Musikvereins Erwähnung findet…]

Musikalisch umrahmt wurde die Ehrungsfeier vom »Stundenquartett« (weil sie erst wenige Stunden zuvor von ihrem Einsatz erfuhren) des Musikvereins Edelweiß Sulzbach unter Leitung von Winfried Rehse, mit Alexander und Maximilian Sommer sowie Maximilian Höcker. Für das leibliche Wohl sorgten Anni Dolansky und die Mitglieder des Kulturausschusses im Gemeinderat.

helge

Kai Steigerwald wird neuer Kreisjugendleiter

Bayerische Blasmusik, Januar 2003

Bei der Jahresversammlung des Kreisverbandes Miltenberg im Trennfurter Musikerheim erklärte Bürgermeister Reinhard Simon, wie begeistert er vom Kreismusikfest in Trennfurt und vom Auftritt des Heeresmusikkorps 12 Veitshöchheim als krönendem Abschluss des Jubiläums des Musikvereins Trennfurt gewesen sei.

Kreisvorsitzender Walter Zöller sagte, 2002 sei ein turbulentes Jahr gewesen, das mit dem Austritt des Musikvereins Laudenbach aus dem Kreisverband gipfelte. Er zeigte sich froh, dass nun wieder Ruhe eingekehrt sei und der Kreisverband mit dem »Young Symphonic Orchestra« Wörth ein neues Mitglied gewonnen habe. Als Höhepunkt des Jahres nannte er das Landesmusikfest in Bamberg, an dem die Kapellen aus Bürgstadt, Sulzbach und Mömlingen teilgenommen und sehr gute Ergebnisse beim Wertungsspielen erzielt hätten, sowie das Kreismusikfest in Trennfurt. Als Termine für 2003 kündigte er den Solo/Duo-Wettbewerb und das Kreismusikfest von 3. bis 7. Juli in Mömlingen an. Kreisdirigent Jürgen Spall berichtete von den D1/D2-Kursen in Wörth. 20 Jungmusiker haben die D1- und vier die D2-Prüfung bestanden. Besonders stolz war er über den Erfolg des Klarinettentrios vom »Young Symphonic Orchestra« Wörth, das beim Wettbewerb »Spiel in kleinen Gruppen« den Landessieg errungen hat. Der scheidende Kreisjugendleiter Peter Gernhard berichtete vom Volleyballturnier der Kreismusikjugend, das mit neuen Mannschaften gut besucht war, und von den Sitzungen des Kreisjugendrings.

Bezirksvorsitzender Werner Höhn leitete auch die Neuwahlen, bei denen Walter Zöller als Kreisvorsitzender, Siegfried Postel als sein Stellvertreter und Jürgen Spall als Kreisdirigent bestätigt wurden. Neu ins Amt des Kreisjugendleiters wurde Kai Steigerwald und als Jugend-Schriftführerin Melanie Häfner für den nicht mehr kandidierenden Christian Lieb gewählt. Stellvertretender Kreisjugendleiter bleibt Marcus Rehset (Anm. des Webmasters: Hier handelt es sich natürlich um den 3. Vorsitzenden des Musikvereins Edelweiß Sulzbach Markus Rehse).