Vereinsgeschichte

Die beweisbaren Anfänge

Auf Grund einer im Rathaus Sulzbach aufgefundenen Rechnung kann das Bestehen einer Blaskapelle in Sulzbach bis auf das Jahr 1889 zurückverfolgt werden. Leider sind weitere Belege bis zur Gründung des Musikvereins „Edelweiß“ im Jahr 1923 nicht vorhanden. In seiner Festansprache anlässlich des Kreismusikfestes 1962 wies der damalige Festpräsident und spätere 1. Bürgermeister Franz Schüßler auf o. g. Datum hin.

Ein weiteres wichtiges Datum für die Musik in Sulzbach – so haben Befragungen älterer Mitbürger ergeben – war 1904 der Zuzug des Herrn Josef Hirsch von Dornau nach Sulzbach. Dieser Wohnungswechsel brachte gewissermaßen eine Blutauffrischung ins musikalische Leben der Gemeinde.

Erwähnt werden muss bei dieser Gelegenheit auch die Kapelle Ziemlich, die nach Angaben des mit 93 Jahren am 19. Juni 1981 verstorbenen Josef Ziemlich bei den sich bietenden Gelegenheiten in und um Sulzbach zum Tanz und zur Unterhaltung aufspielte. Handgeschriebene Noten aus damaliger Zeit wurden von Herrn Ziemlich anlässlich einer Unterredung kurz vor seinem Tode an den Dirigenten Dietmar Rehse übergeben. Einen Musikverein im heutigen Sinne gab es aber in Sulzbach noch nicht. Dieses Bild wurde vor 1913 aufgenommen. Der Herr rechts neben der Fahne ist Anton Weigand, der im Januar 1913 starb. Dieses Bild wurde vor 1913 aufgenommen. Der Herr rechts neben der Fahne ist Anton Weigand, der im Januar 1913 starb.

Dieses Bild wurde vor 1913 aufgenommen. Der Herr rechts neben der Fahne ist Anton Weigand, der im Januar 1913 starb.
Dieses Bild wurde vor 1913 aufgenommen. Der Herr rechts neben der Fahne ist Anton Weigand, der im Januar 1913 starb.
Von der Gründung bis 1945

Der Musikverein „Edelweiß“ wurde 1923 aus zwei damals rivalisierenden Kapellen gegründet. 12 junge Männer unter dem Vorsitz von Valentin Fath gründeten den Verein. Mit 97 Jahren verstarb im Mai 2002 als letztes Gründungsmitglied Wendelin Hasenstab, der auf dem Gründungsbild ganz links zu sehen ist:

Das Gründungsbild - 2 Jahre nach der eigentlichen Gründung des Musikverein "Edelweiß" Sulzbach
Das Gründungsbild – 2 Jahre nach der eigentlichen Gründung des Musikverein „Edelweiß“ Sulzbach

Erster Dirigent war Paul Usinger aus Erlenbach. Geprobt wurde in den ersten Jahren bei Josef Hirsch, dann wechselte man ins Gasthaus „Rose“ und später in die „Krone“. Infolge des Umbaues der „Krone“ musste der Verein 1978 eine neue Bleibe suchen und fand Aufnahme im Gasthaus „Sonne“. Das Gasthaus „Sonne“ war Vereinslokal bis zum Jahre 2000, als der Verein die neuen Vereinsräume in der von der Gemeinde Sulzbach restaurierten Braunwarthsmühle bezog.

Bald nach der Gründung kamen die Gebrüder Fries zum Musikverein und unter Leitung von Dirigent Wilfried Bergmann entstand ein beachtlicher Klangkörper.

In der Gründungszeit wurden Instrumente im Wert von 2.000,- Mark erworben. Weil das Geld hierfür nicht vorhanden war, mussten die Mitglieder der Kapelle drei Feste ohne persönliche Vergütung spielen. Der Restbetrag wurde von der Gemeinde Sulzbach (Bürgermeister Wilhelm Lebert) vorfinanziert. Dafür musste sich die Kapelle verpflichten, sechs Jahre die Kirchenmusik umsonst zu spielen – und das waren immerhin jährlich 13 Prozessionen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden viele aktive Musiker zur Wehrmacht eingezogen; doch bald nach dem Zusammenbruch entstand ein neues Vereinsleben.

Die Zeit nach 1945

Für die Zeit nach dem Krieg stehen dem Chronisten mehrere schriftliche Aufzeichnungen zur Verfügung. Am treffendsten geben wohl die Unterlagen des Herrn Burkhard Grein einen Überblick über die verworrene Situation. Aus ihnen darf zitiert werden:
„Die Kanonen aus dem großen Völkerringen 1939 – 45 waren verstummt. In den Städten und Dörfern waren amerikanische Besatzungseinheiten untergebracht. Die Angehörigen, Männer und Söhne waren – bis auf wenige – noch in den Gefangenenlagern. Der Fronleichnamstag nahte und es war eben nichts Richtiges, eine Fronleichnamsprozession ohne Kirchenmusik. So ging es durch die Köpfe der älteren Mitglieder. Unser Gründungsmitglied Michael Aulbach entschloss sich, alle verfügbaren Musiker, die noch oder schon zu Hause waren, zusammenzurufen, und eine Kapelle zusammenzustellen, die den Gottesdienst und die Prozession verschönern konnte. Einige Tage vor Fronleichnam kam man bei dem eben heimgekehrten Mitglied Linus Fries zur ersten Probe zusammen. Die Mitglieder seien hier aufgeführt:

Michel Aulbach Trompete
Linus Fries Flügelhorn
Wilhelm Reis Basstrompete
Peter Herberich Basstrompete
Burkhard Grein Es-Horn
Fridolin Janson Tuba
Rudi Boll Trompete
Karl Wolfert Tenorhorn
Josef Hofmann Trompete

Diese Männer spielten 1945 an Fronleichnam die erste Kirchenmusik nach dem Krieg. In der folgenden Zeit war jede Prozession mit Musik verschönt. Bemerkenswert ist, dass das Gründungsmitglied Michel Aulbach trotz seines hohen Alters – wenn auch mit zittriger Hand – bei jedem kirchlichen Anlass seine Trompete blies.“

Im Laufe der Zeit kehrten immer mehr Mitglieder der ehemaligen Kapelle aus der Gefangenschaft zurück. Lassen wir Burkhard Grein wieder berichten:

„Auf Verlangen der Besatzungssoldaten stellte man eine Tanzkapelle zusammen und spielte unter Leitung von Linus Fries öfter im Gasthaus „Engel“ den Amerikanern zum Tanz auf.

Am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 45 rief Linus Fries alle in Sulzbach lebenden Musikanten zu einer Generalversammlung zusammen. Versammlungslokal war die Wohnstube des Linus Fries. Die Versammlung war zahlreich besucht und man beschloss, den Verein unter dem bestehenden Namen „Edelweiß“ weiterzuführen. Alle Anwesenden, die noch nicht Mitglieder des Vereins waren, wurden aufgenommen, unter ihnen auch Alois Kral als Heimatvertriebener. Das erste Nachkriegsständchen wurde Alfons Durschang anlässlich seiner Hochzeit 1946 gespielt.

Durch regelmäßige Proben, die nun im Nebenzimmer des Gasthauses „Krone“ gehalten werden konnten, stieg der musikalische Leistungsstand der Kapelle beachtlich an. Erster musikalischer Leiter nach dem Krieg war Linus Fries, erster Vorstand, gewählt 1947, Peter Herberich.“

Die Kapelle erlebte unter Dirigent Julius Singer in den Jahren 1950 bis 1960 einen neuen musikalischen Höhepunkt. In dieser Zeit wurde der Verein von Peter Herberich, Burkhard Grein, Theo Hohm, Adolf Eisenträger und Anton Sommer als Vorsitzende geführt.

Dieses Bild entstand bei einem Faschingsball Anfang der 50er Jahre. Links ist unser Adolf Eisenträger, der auch heute noch mitspielt, im zarten Alter von etwa 17 Jahren zu sehen.
Dieses Bild entstand bei einem Faschingsball Anfang der 50er Jahre. Links ist unser Adolf Eisenträger, der auch heute noch mitspielt, im zarten Alter von etwa 17 Jahren zu sehen.
Neuaufbruch 1963

In den Jahren 1962/63 starben kurz hintereinander die aktiven Mitglieder Alois Kral, Josef Wadel, Kaspar Schmitt, Simon Reis und Ehrendirigent Julius Singer. Dieser Aderlass bedeutete für den Verein fast das musikalische „Aus“. Nachwuchsbläser waren bis auf wenige Ausnahmen nicht vorhanden und im Gerangel um die Nachfolge von Dirigent J. Singer gab es so manchen Streit zwischen den noch verbliebenen Aktiven, ja es kam sogar zu Vereinsaustritten.
Um die Existenz zu sichern, entschloss sich der damalige Vorstand unter dem Vorsitz von Karl Schmitt im Herbst 1962, eine Jugendkapelle zu gründen. Der Verein hatte 97 Mitglieder, an Kosten für Instrumentenbeschaffung und -reparaturen entstanden auf einen Schlag 5.600,- DM, bis März 1965 sogar Gesamtausgaben von über 9.000,- DM. Mit einer Geldbeschaffungsaktion ohne Beispiel in der Vereinsgeschichte wurden die Mittel mit Spenden und Zuschüssen beschafft. Allein die Gemeinde unter Bürgermeister Heinrich Klement steuerte 2.000,- DM für die Aktion bei.
Im März 1963 war es endlich soweit: 26 junge Burschen im Alter von 9 bis 15 Jahren konnten mit Instrumenten ausgerüstet werden und machten die ersten musikalischen Gehversuche unter Anleitung von Josef Hofmann, Karl Schmitt, Adolf Eisenträger, Alfons Durschang, Alfred Kühnel, Josef Fries und Dietmar Rehse. Bei der Gründung beteiligten sich folgende Personen an der Jugendkapelle (aufgegliedert nach einem Protokoll des Jahres 1963):

Hohm Reinhold Rüd Edwin
Fries Theo Winter Manfred
Doleysch Karl-Heinz Röder Werner
Bohn Robert Rada Hansi
Eisenträger Gerhard Prentner Uli
Fries Ewald Prentner Hubert
Kuhn Norbert Durschang Norbert
Reis Günter Wilden Manfred
Bachmann Gerd Woller Hans
Stripp Walter Becker Günter
Stripp Josef Schwarzkopf Hermann
Schwartz Horst Doleysch Dieter
Schwartz Roland Woller Karl-Heinz

Glücklicherweise erklärten sich manche Eltern bereit, das Instrument ihres Sohnes zu kaufen, so daß nach und nach ein Teil der enormen Ausgaben wieder in die Vereinskasse zurückfloss und ein finanzieller Kollaps vermieden werden konnte.

Unter der musikalischen Leitung des 1. Vorstandes Karl Schmitt probte die Jugendkapelle nach nur kurzer Einzel- bzw. Gruppenausbildung erstmals am 14. September 1963 und danach wöchentlich im Vereinslokal „Krone“.

Nach einer schweren Krise, aus der ersichtlich wurde, dass sich die aktive Kapelle in absehbarer Zeit auflösen würde, übernahm am 29. November 1963 Alfons Durschang die Leitung der Jugendkapelle. Bereits am 23. Dezember des gleichen Jahres traten die Jugendlichen anlässlich eines Konzertes im Gasthaus „Sonne“ mit einem Choral, einem kleinen Walzer und einem Volkslied erstmals an die Öffentlichkeit.

Der Erfolg gab den Ansporn für die weitere musikalische Ausbildung. Schon eineinhalb Jahre später, am 11. April 1965, konnte die Jugendkapelle bei einem Konzert im Gasthaus „Engel“ mit einer Ouvertüre, einem Konzertwalzer und einem Marsch aufwarten. Bei den alljährlichen Konzerten wurde die aktive Kapelle allmählich von der Jugend in der Programmgestaltung abgelöst und schließlich verschmolzen die beiden Klangkörper zu einer Einheit.

Höhepunkt des Jahres 1966 war die Teilnahme der Jugendkapelle am Bundesbezirksmusikfest in Sand am Main, wo bei der Teilnahme am Wertungsspielen ein 1. Rang erzielt werden konnte: Der persönliche und finanzielle Einsatz von Vorstand, Dirigent, Mitgliedern und Gemeinde trug die ersten Früchte. Zitat aus dem Main-Echo: „Ebenso gingen viele Impulse auf Nachbarvereine über, so dass z. Zt. in vielen Gemeinden Jugendkapellen gegründet werden oder schon existieren.“ Diese „Impulse“ waren am 18. Dezember 1966 zu Gast in Sulzbach. Die Jugendkapellen aus Hausen, Roßbach und Sulzbach gaben ein gemeinsames Konzert im Saal des Gasthauses „Sonne“ und spendeten die Hälfte des Erlöses für die „Aktion Sorgenkind“. Bereits zu dieser Zeit bestand die aktive Kapelle nur noch auf dem Papier. Alle musikalischen Aufgaben in der Gemeinde wurden ab 1967 von der Jugendkapelle wahrgenommen.

sand1966

Schon im Januar 1967 hatte Dirigent Alfons Durschang schriftlich den Wunsch geäußert, aus verschiedenen Gründen von seinem Amt als musikalischer Leiter zurückzutreten. Er konnte jedoch in der folgenden Generalversammlung dazu bewogen werden, weiterzuarbeiten und zwar unter der Bedingung, „dass Dietmar Rehse als Stellvertreter einsteigt“. Nach mehreren Monaten gemeinsamer Arbeit übernahm Rehse Ende 1967 die musikalische Gesamtleitung, nachdem Alfons Durschang den Dirigentenstab aus Gesundheitsgründen endgültig zur Seite gelegt hatte. Nach seiner Ernennung zum Ehrendirigenten fühlte sich Durschang der Kapelle bis zu seinem Tode eng verbunden und dirigierte manchmal noch selbst bei einem Konzert oder einem sonstigen Auftritt.

Die Zeit nach 1967

Um den Bestand der Kapelle zu sichern, erkannten Vorstandschaft und Dirigent bereits sehr früh die Notwendigkeit einer ständigen Jugendausbildung. Schon Mitte der 60-iger Jahre, als noch niemand von musikalischer Früherziehung sprach, gab es in Sulzbach bereits ein Blockflötengruppe, in der musikalische Grundausbildung betrieben wurde. Von 1978 bis 1984 wurde eine zweite Jugendkapelle unter Beteiligung von Nachwuchsmusikern aus den umliegenden Gemeinden geführt, die bereits 1987 von der nächsten Formation abgelöst wurde.
Der Motivation zur musikalischen Betätigung dienen nicht nur Einzel-, Register- und Gesamtproben sowie Konzerte und sonstige Auftritte. Auch außermusikalische Aktivitäten in Form von Gemeinschaftserlebnissen spielen in Sulzbach seit langem eine wichtige Rolle. So wurden ab 1969 mehrere Zeltlager und Jugendherbergsaufenthalte organisiert, die jährlichen Ausflüge spielten vor allem in der Vergangenheit eine wichtige Rolle. Kontakte mit anderen Musikkapellen trugen dazu bei, über den eigenen Kirchturm hinaus zu blicken und zu denken. So konnte der Musikverein 1998 auf eine 20jährige Partnerschaft mit der Zarpaï Banda aus dem baskischen Hendaye (Südfrankreich) zurückblicken.
Um ständig den musikalischen Standort zu bestimmen, drängte Dirigent Dietmar Rehse auf die alljährliche Teilnahme am Wertungsspiel innerhalb des Musikverbandes Untermain, des Nordbayerischen sowie des Bayerischen Musikbundes. Mit der Zeit formte er so aus der an eher traditioneller Blasmusik orientierten Kapelle ein Blasorchester, das nun auch international beachtliche Erfolge erringen konnte wie z. B. 1990 in Brno (Brünn, Tschechien) mit dem 2. Platz im offenen Wettbewerb in der Mittelstufe.

1992 konnte Dietmar Rehse ein seltenes Jubiläum feiern: 25 Jahre Dirigent des Musikvereins „Edelweiß“. Dieses Jubiläum zeigte besonders deutlich die Verbundenheit von Maestro und Orchester auf. Nichtsdestotrotz äußerte Dietmar Rehse im darauffolgenden Jahr den Wunsch, sich von der Dirigentenrolle zurückzuziehen, um sich vermehrt seinen geheimen Leidenschaften widmen zu können (so begann er immerhin noch im zarten Alter von 50 Jahren, das Fagott-Spiel zu erlernen).

Doch wer sollte den Job des Dirigenten übernehmen? Glücklicherweise hatte Dietmar Rehse seine Dirigier-Leidenschaft an Sohn Winfried weitergegeben. Zwischen 1993 und 1995 übernahm dieser immer öfters die Leitung des Orchesters und seit 1996 ist er auch offiziell Dirigent des Musikvereins. Dietmar Rehse zog sich jedoch nicht auf sein „Altenteil“ zurück, sondern ist nun als Fagottist wichtiger Bestandteil des orchestralen Klangkörpers.

Wie auch sein Vater arbeitet Winfried Rehse daran, nicht auf dem einmal erreichten Niveau stehen zu bleiben, sondern dieses sukzessive zu steigern. Hierzu gehört zum einen natürlich, dass die Vereinsführung ständig bereit ist, in die Ausbildung der Nachwuchsmusiker zu investieren. Zum anderen ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass die Orchester immer wieder an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit geführt werden.

Außerdem ist es enorm wichtig, dass sich die Orchester des Musikvereins auch immer wieder ihre eigene Leistungsfähigkeit beweisen können. Dies geschieht zum einen durch die Teilnahme an Wertungsspielen und Wettbewerben, zum anderen durch das Setzen von besonderen Highlights bei den Konzerten des Symphonischen Blasorchesters. Diese Entwicklung begann mit dem Wechsel in die Main-Spessart-Halle zum Jubiläumskonzert 2003, setzte sich fort im Konzert 2007, in dem SBO und JBO erstmals gemeinsam agierten und fand ihren vorläufigen Höhepunkt im Jubiläumskonzert 2008 mit dem Gastdirigenten Johan de Meij, was sicher ein Highlight in jedem Musikerleben darstellen dürfte.

aktive2007
Die aktiven Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Sulzbach im Jahre 2007

Somit bringt der Musikverein „Edelweiß“ Sulzbach alle Voraussetzungen mit, die für eine zukünftige Vereinsarbeit von entscheidender Bedeutung sind. Und daher ist sich der Musikverein sicher, dass er auch in der Zukunft auf weitere erfolgreiche Jahre zurückblicken können wird.