Sulzbach am Main. Mit einem abwechslungsreichen und klangvollen Programm lockte „das Konzert 2026“ am 22. März zahlreiche Besucher in die Main-Spessart-Halle in Sulzbach am Main. Unter der Moderation von Markus Rehse präsentierten sowohl das Jugendblasorchester (JBO) als auch das Symphonische Blasorchester (SBO) ein eindrucksvolles musikalisches Spektrum von klassischer Blasmusik bis hin zu bekannten Musicalmelodien.
Den Auftakt des Abends gestaltete das Jugendblasorchester Sulzbach-Kleinwallstadt-Dornau unter der Leitung von Yvonne Reis. Mit „Infinity and Beyond“ von Philip Sparke eröffnete das junge Ensemble das Konzert kraftvoll und mit viel Spielfreude. Die dynamischen Kontraste und die energiegeladene Musik kamen beim Publikum sehr gut an. Anschließend entführte das Orchester mit „Fiesta“ von Fritz Neuböck in temperamentvolle, südliche Klangwelten und zeigte dabei eindrucksvoll das musikalische Können der Nachwuchsmusikerinnen und -musiker.
Im Anschluss übernahm das Symphonische Blasorchester unter der Leitung von Winfried Rehse die Bühne. Den Beginn machte „A Festival Prelude“ von Alfred Reed – ein festliches und klangprächtiges Werk, das den charakteristischen Bläsersound des Orchesters hervorragend zur Geltung brachte. Mit „A Princess Tale“ von Thomas Doss entführte das SBO das Publikum anschließend in eine märchenhafte Klangwelt, in der Schneewittchen von den Zwergen und dem Prinzen gerettet wird.
Es folgte eine Auswahl aus Percy Graingers berühmter „Lincolnshire Posy“. Mit den Sätzen 1, 2, 4 und 6 präsentierte das Orchester eine eindrucksvolle Interpretation der auf englischen Volksliedern basierenden Komposition.
Nach der Pause setzte das Orchester das Konzert mit „Jubelklänge“ von Ernst Uebel fort – einem virtuosen und schwungvollen Stück, das insbesondere den Solisten im Orchester Raum zur Entfaltung bot. Es folgte „Mazedonia“ von Mario Bürki, ein Werk voller rhythmischer Energie und farbenreicher Orchestrierung.
Mit der „Humoreske“ von Antonín Dvořák brachte das Orchester einen bekannten Klassiker in einer klangvollen Blasorchesterbearbeitung auf die Bühne. Einen besonderen Höhepunkt bildete schließlich „The Phantom of the Opera“ von Andrew Lloyd Webber in einem Arrangement von Johan de Meij. Die eindrucksvollen Melodien aus dem weltberühmten Musical sorgten für Gänsehautmomente und begeisterten das Publikum.
Der lang anhaltende Applaus führte selbstverständlich zu Zugaben, die es in sich hatten: Mit den „Armenischen Tänzen“ von Alfred Reed präsentierte das Orchester noch einmal eindrucksvoll seine musikalische Bandbreite. Zum beschwingten Abschluss erklang „España Cañi“ von Pascual Marquina, das mit seinem spanischen Temperament den Konzertabend schwungvoll ausklingen ließ.
Das Publikum dankte den Musikerinnen und Musikern beider Orchester sowie den Dirigenten mit großem Applaus für einen abwechslungsreichen und musikalisch hochklassigen Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.